FEI Europameisterschaften Aachen 2015 News

 

Alle Pressemitteilungen: ALRV / Aachen 2015

 

 

Jeroen Dubbeldam ist Rolex European Champion

 

Bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 hat Springreiter Jeroen Dubbeldam geschafft, was vorher nur Hans Günter Winkler gelungen ist: Der Niederländer ist Olympiasieger, Weltmeister und jetzt auch „Rolex European Champion“ - Europameister! Silber geht an den Belgier Gregory Wathelet, Bronze gewinnt der Franzose Simon Delestre.

 

Dubbeldam reckte vor 40.000 Zuschauern im ausverkauften Hauptstadion keine Faust in die Höhe. Er jubelte auch nicht spontan. Er war komplett überwältigt. „Ich kann es einfach nicht glauben – nach dem letzten Jahr als Doppel-Weltmeister, jetzt auch noch Doppel-Europameister. Das ist zu schön, um wahr zu sein. Ich bin einfach nur glücklich!“ Über fünf schwere Runden in Aachens Hauptstadion hat sich Dubbeldams niederländischer Wallach Zenith nicht einen einzigen Springfehler geleistet. Der dreifache Vater ist schon als Führender in diesen Finaltag gestartet, seine Nervenstärke hat ihm wieder einmal zur Seite gestanden. Mit Ruhe lieferte er zwei weitere Nullrunden in dem anspruchsvollen EM-Parcours von Parcourschef Frank Rothenberger ab. Mit so viel Ruhe, dass er sich in der letzten Runde sogar noch einen Zeitfehler gönnte, der seine Goldmedaille aber nicht gefährdete. „Der größte Dank gilt meinem Pferd“, erklärte Dubbeldam nach seinem Sieg sichtlich berührt, „und auch dem ganzen Team, das hinter mir steht.“

Bei der Ehrenrunde geben Springreiter gerne mal Gas und ‚lassen es krachen’. Dubbeldam machte es heute anders. Zunächst im Schritt und dann im gesetzten Galopp genoss der 42-Jährige „Rolex European Champion“ jede Sekunde der Ehrenrunde für die Medaillengewinner.

Die Silbermedaille für Gregory Wathelet und den zehnjährigen Holsteiner Conrad de Hus – es ist die erste Championatsmedaille für den 35-Jährigen und die erste Einzelmedaille für einen belgischen Springreiter seit 2007. Damals hatte Jos Lansink die Silbermedaille für Belgien gewonnen. „Ich hatte in den letzten beiden Monaten das Gefühl, dass mein Pferd besser und besser wird“, erklärte Wathelet, der Belgier, der von 2005 bis 2007 für die Ukraine am Start war. „Aber mit einer Medaille hätte ich nicht gerechnet. Ich wollte nur alles tun, um gut zu sein und mein Pferd hat wirklich für mich gekämpft.“

Er war der 14. des Europameisterschaftsrankings vor diesem letzten Finaltag der FEI Europameisterschaften der Springreiter Aachen 2015, aber mit voller Konzentration und zwei Runden ohne Hindernisfehler sprang er sich aufs Podium: Simon Delestre. Der 34-Jährige hatte bereits im Jahr 2000 als Junger Reiter Mannschaftsgold bei Europameisterschaften gewonnen, inzwischen leitet er den familieneigenen Reitbetrieb in der Nähe des französischen Metz.

Dem neuen Europameister fehlt jetzt nur noch ein Titel in seiner Sammlung, der des Mannschafts-Olympiasiegers. Im nächsten Jahr sind die Olympischen Spiele in Rio…

 

369.000 Zuschauer haben die Wettkämpfe der FEI Europameisterschaften Aachen 2015 in der Soers verfolgt, mitgefiebert und bejubelt. Europameister Dubbeldam hat für alle gesprochen, als er sagte: „Ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr wiederzukommen.“

 

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Goldmedaille für die deutschen Voltigierer aus Neuss

 

Bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 haben die deutschen Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen die Goldmedaille gewonnen. Mit der Gesamt-Endnote von 8,597 setzten sich die Titelverteidiger vor das Team aus der Schweiz mit 8,104. Bronze gab es für die Voltigierer aus Frankreich. Ihre Endnote: 8,062.

 

Für die Neusser Voltigierer, die amtierenden Welt- und Europameister um Trainerin Jessica Lichtenberg, waren die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 der fünfte Championatsstart in Folge. „Die Woche hier in Aachen war großartig“, strahlte Lichtenberg und ergänzte schmunzelnd. „Der Tag heute war aber nicht so großartig. Wir hätten uns alle ein Traumfinale gewünscht, das hat nicht geklappt. Wir hatten aber noch das Glück auf unserer Seite, dass auch die anderen gepatzt haben.“ Allen drei Gruppen, die auf den Medaillenrängen in das heutige Kürfinale gegangen sind, unterliefen Fehler, Stürze, Wackler. „Mit den Fehlern, die heute passiert sind, war das Finale noch mal ein unheimlicher Kampf“, resümierte Lichtenberg. Die Bundestrainerin der deutschen Voltigierer, Ulla Ramge, erklärte: „Die ersten vier Mannschaften haben alle unglaublich schwere Küren und es lag heute ein Knistern in der Luft. Die Atmosphäre war einfach besonders kribbelig.“

Als vorletzte Gruppe liefen die Neusser heute in das Deutsche Bank Stadion ein. Das Stadion war prall gefüllt, die Zuschauer tobten. „Wir lieben dieses Stadion“, betonte Lichtenberg. „Gerade nach den Weltreiterspielen 2006 war es heute noch einmal ein besonders emotionales Highlight, hier zu starten. Diese Atmosphäre hat uns aber eher beflügelt als Druck gemacht.“ Trotz Beflügelung hatte auch die ‚Außerirdische Kür’ der Neusser einige Wackler in sich. Am Ende wurden die Europameister Zweite in der finalen Kür, das genügte in der Endabrechnung zur Titelverteidigung. In Aachen gehörten zum Neusser Goldteam: Julia Dammer, Janika Derks, Leonie Falkenberg, Johannes Kay, Mona Pavetic und Pauline Riedl.

Noch mehr Pech hatte heute das Team aus Lütisburg, Schweiz, um Longenführerin Monika Winkler-Bischofsberger, „Eigentlich können meine Voltigierer diese Kür auf einem Esel turnen“, lachte sie mit der Silbermedaille um den Hals. „Unser Pferd Will be Good lief gut, aber es hat doch nicht geklappt. Wir haben auch noch keine Erklärung, warum.“ Zwei ihrer Voltigierer hatten während der Kür unfreiwillig das Pferd verlassen. Platz fünf in der Kür brachte die vorher sicher geglaubte Silbermedaille der Schweizer somit kurzzeitig ins Wanken, am Ende ließen sie sich erleichtert und froh doch noch die Silbermedaille umhängen

Mit ihrer letzten Kür haben die Voltigierer aus Frankreich noch einen Platz auf dem Treppchen vor dem Team aus Österreich erobert. Vor der finalen Kür lagen sie auf Platz vier, aber die Franzosen waren die einzigen, die ihre ‚Ice World-Kür’ ohne Fehler turnten, siegten damit im finalen Wettbewerb und sicherten sich Bronze. Es ist die vierten Bronzemedaille für das Team Ecurie de la Cigogne von Fabrice Holzberger. „Unsere erste Kür war nicht so gut, aber heute sind wir sehr froh, es hat alles super geklappt“, erklärte der Teamjüngste Christopher Robin Krause in fließendem deutsch und fügte auf die fragenden Blicke um ihn herum an: „Meine Mutter ist Deutsche.“ Longenführer Holzberger freute sich, erklärte Aachen spontan zum ‚schönsten Turnier der Welt’ und genoss nach dem Bronzesieg ein ‚gutes Weizenbier!’

 

Gold für das Oranje-Team, Sieg im Merzedes-Benz Preis

 

Die Teammedaillen der Springreiter bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 sind vergeben: Gold im Mercedes-Benz Preis geht an das Team aus den Niederlanden, Silber an die deutschen Gastgeber und Bronze an die Schweizer Equipe. „Für mich war es ein perfekter Tag, voller Emotionen und mit großem Sport – meine Glückwünsche an alle Teams“, freute sich Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland und Leiter MBVD.

 

Großer Sport und sehr viel Spannung! Die amtierenden Weltmeister aus den Niederlanden haben sich die Goldmedaille mit weniger als einem Springfehler Vorsprung im Mercedes-Benz Preis gesichert. Die Spannung kribbelte vor den 38.000 Zuschauern im Aachener Hauptstadion, die Entscheidung fiel mit dem letzten Teamreiter der deutschen Equipe. Schlussreiter der Deutschen war Daniel Deußer. Er leistete sich mit Cornet d’Amour einen Abwurf. Das bedeutete den Teamsieg für die Niederlande. Die Niederländer gewinnen gerne und oft in Deutschland. Sie haben ihr letztes EM-Teamgold 2007 in Mannheim gewonnen und WM-Teamgold im Jahr zuvor bei den Weltreiterspielen in Aachen. Kein Wunder, dass der Equipechef der Goldreiter, Rob Ehrens, erklärte: „Für meine Reiter ist Aachen optimal. Ich kann nur sagen: Macht noch mehr Championate in Aachen!“ ‚Seine’ Reiter waren in Aachen: Jeroen Dubbeldam, der mit Zenith zwei Nullrunden im Mercedes Benz-Preis für sein Team sicherte. Jur Vrieling, der sich im Sattel von Zirocco Blue in beiden Umläufen des Nationenpreises nur einen Zeitfehler leistete. Maikel van der Vleuten, der eine fehlerfreie und einen Runde mit einem Abwurf drehte. Und Schlussreiter Gerco Schröder, der nach einer fehlerfreien Runde eins in der zweiten 14 Strafpunkte kassierte. Damit ist Ehrens mit denselben vier Reitern in Aachen angetreten wie im vergangenen Jahr bei den Weltreiterspielen in Caen  – frei nach dem Motto: „Never change a winning team!“ Allerdings saßen alle Reiter mit Ausnahme von Olympiasieger Dubbeldam dieses Jahr auf anderen Pferden.

 

Die deutschen Springreiter gewannen – wie schon 2013 – die Silbermedaille. Der Equipechef der deutschen Silbermannschaft, Otto Becker, gab zu: „Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht. Wir haben alles gegeben, es war ein harter Kampf und mein Team war klasse.“ Am Ende hat es für Gold nicht ganz gereicht. Mit einem Seitenblick in Richtung der Niederländer fügte Becker hinzu: „Ich bin übrigens derselben Meinung wie mein Kollege Ehrens: Wir sollten mehr Championate in Aachen machen.“ Und grinsend fügte er hinzu: „Vielleicht ohne die Niederländer…“ Becker hatte seine Equipe ausschließlich mit erfahrenen Reitern bestückt: Ludger Beerbaum, der in Aachen bei seiner elften Europameisterschaft an den Start gegangen ist und seine zwölfte EM-Medaille gewonnen hat. Christian Ahlmann, der 2003 mit Cöster Doppel-Europameister geworden ist. Meredith Michaels-Beerbaum, die als erste Frau überhaupt Mitglied in einem deutschen Springteam bei einem Championat war. Und Daniel Deußer, der bereits bei der Europameisterschaft 2013 in Herning zum deutschen Silberteam gehörte.

 

Erst der allerletzte Reiter im Mercedes Benz-Preis, der Franzose Kevin Staut, entschied mit seinem Ritt über die Bronzemedaille. Bis dahin lagen die Franzosen noch auf dem Bronzerang. Staut musste aber zwei Abwürfe notieren, damit rutschte sein Team auf Platz fünf aus den Medaillenrängen. Ein Abwurf weniger hätte noch Bronze gesichert. So ging die Bronzemedaille an die Schweizer, die Europameister von 2009. „Wir hatten eine fantastische Saison“, erklärte Equipechef Andy Kistler. „Ich war nach unserem letzten Reiter schon so glücklich, dass wir die  Olympiaqualifikation geschafft haben. Für mich war damit alles klar und das Springen zu Ende. Dann bin ich weggegangen und habe mich gefreut.“ Dass es am Ende noch eine Medaille für sein Team gab, hat ihn vollkommen verblüfft. „Für uns ist diese Medaille ein Riesengeschenk obendrauf!“ Im Schweizer Team ritten Romain Duguet auf Quorida de Treho, Martin Fuchs auf Clooney, Janika Sprunger auf Bonne Chance und Paul Estermann auf Castlefield Eclipse.

 

Für die Springreiter geht es am Sonntag mit der Europameisterschaftswertung der Einzelreiter, dem Rolex European Champion, weiter. Dort sind die 25 besten Springreiter nach den ersten drei Springrunden startberechtigt.

 

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Die Medaillenträger im Deutsche Bank Preis, der Grand Prix Kür

 

 

Knapper geht es nicht: Kristina Bröring-Sprehe hat mit Desperados im Deutsche Bank Preis bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 die Kür ihres Lebens geritten. Fast wäre es vor 38.000 Zuschauern im Aachener Hauptstadion Gold geworden. Am Ende musste sich die 29-Jährige mit ihrem persönlichen Bestergebnis von 88,804 Prozentpunkten haarscharf hinter Titelverteidigerin Charlotte Dujardin mit 89,054 aufstellen. Vier der sieben internationalen Richter sahen die britische Olympiasiegerin auf dem Goldrang, drei hätten Bröring-Sprehe die Goldmedaille um den Hals gehängt.

Dujardin und Valegro haben die Kür präsentiert, mit der sie in diesem Frühjahr bereits das Weltcup-Finale in Las Vegas gewonnen hatten. Die amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin ritt eine tolle Runde zur Filmmusik von ‚Drachenzähmen leicht gemacht’ bis ihr in beiden Galoppwechseln von Sprung zu Sprung zwei deutliche Fehler unterliefen. „Ich habe die Galoppwechsel ‚überritten’“, nahm sie die Fehler sofort auf ihre Kappe und war voll des Lobes für ihren Goldpartner Valegro. „Es war eine lange anstrengende Woche hier, für alle Pferde. Ich bin wirklich glücklich und stolz auf ihn.“ Das knappe Ergebnis lockte ihr ein schelmisches Grinsen ins Gesicht. „Dass Kristina mir so im Nacken sitzt, macht diesen Sport noch spannender.“ Valegro bekäme jetzt zwei oder drei Wochen Pause und dann starte sie mit ihm schon langsam die Vorbereitungen Richtung Rio. „Und ich hoffe, dass ich dann meine Galoppwechsel wieder ‚sortiert’ bekomme“, lacht die zweifache Goldmedaillengewinnerin der FEI Europameisterschaften Aachen 2015.

 

Bröring-Sprehe hatte eine fehlerlose, harmonische Kür in das Aachener Hauptstadion gezaubert hatte. „Das war die beste Kür, die ich je geritten habe“, erklärte die 29-Jährige überglücklich. „Desperados war unglaublich und in dieser Atmosphäre hier in Aachen zu reiten – das war fantastisch!“ Als vorletzte Starterin war sie an den Start gegangen und wusste nach ihrer Superrunde:  Alles ist möglich! An der Seite ihrer Teamkollegin Isabell Werth verfolgte sie gespannt den Ritt von Schlussreiterin Dujardin und erklärte lachend. „Isabell hat mir praktisch Händchen gehalten. Ich war ja doch nervös.“ Kurz habe sie sich geärgert, weil das Gold so greifbar war, aber …“Ich bin rundum zufrieden und wer weiß, vielleicht kann ich im nächsten Jahr noch ein bisschen besser sein“, sprach sie und lächelte angriffslustig in Richtung Europameisterin Dujardin. Nach dem Feiern von Mannschaftsbronze und zweimal Einzelsilber geht es mit den Festlichkeiten für Kristina Bröring-Sprehe gleich weiter. Am kommenden Wochenende steht ihre kirchliche Trauung mit Christian Bröring an – ein weiteres Highlight für die zweifache Vize-Europameisterin im Sommer 2015.

 

Bronze ging an die Spanierin Beatriz Ferrer-Salt auf Delgado mit 82,714 Prozent – vielleicht war das die größte Überraschung dieser Europameisterschaften. Die  Vize-Weltmeisterin von 2002 war völlig perplex von diesem Erfolg. „Wir sind mit dem Ziel nach Aachen gekommen, uns mit dem Team für Rio zu qualifizieren. Das hat geklappt. Dann wollte ich mich im Spezial für die Kür qualifizieren. Das hat auch geklappt. Aber dass ich jetzt mit einer Medaille nach Hause fahre, ist einfach unglaublich!“ Ihren 14-jährigen Partner Delgado hat sie bereits seit acht Jahren unter dem Sattel, aber es waren Jahre des ständigen Bergauf und Bergabs. „Er war immer wieder verletzt. Ich habe die Weltreiterspiele in Kentucky verpasst, weil er verletzt war. Ich konnte London nicht mit ihm reiten, weil er verletzt war. Er musste wieder Pause machen.“ Die Tierärzte hatten ihr gesagt: „Der wird nicht mehr fit.“ Seit eineinhalb Jahren hat sie ein ‚Reha-Programm’ für ihn ausgearbeitet, zusammen mit einem Chiropraktiker und einer Masseurin. Seitdem ist er stabil gesund, läuft spitze und hat in Aachen mit einer wunderbar elastischen Kürrunde EM-Bronze gewonnen. Die Musik zu ihrer Kür ist die Eigenkreation eines Freundes, speziell für sie und Delgado.

 

Eine tolle Runde hatte auch Isabell Werth mit Don Johnson hingelegt. "Wer mir gesagt hätte, dass ich hier mit Don Johnson in Medaillennähe reite, ich hätte es nicht geglaubt", strahlte Werth. "Jetzt ist es knapp Platz vier geworden. Aber ich bin super stolz auf Johnny. Es ist ein gutes Gefühl, mit ihm eine 'zweite Waffe' neben Bella Rose für Rio im Stall zu haben." Werth erhielt für ihren gelungenen Ritt 82,482 Prozentpunkte. Die Plätze drei, vier und fünf lagen bei dieser Europameisterschafts-Kür ganz dicht beieinander: mit nur 0,303 Prozent Abstand – ein Zeichen für die Spitzenqualität auf engstem Raum bei den europäischen Toppaaren.

 

Eine Premiere feierten heute die Fans des portugiesischen Dressursports. Zum ersten Mal ging ein Dressurreiter aus Portugal in einem EM-Finale an den Start. Goncalo Carvalho war schon bei Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen und Europameisterschaften dabei, aber noch nie hatte er es bis ins Kür-Finale geschafft. „Ich bin sehr sehr stolz!“, strahlte der 33-Jährige und ist seinem Ziel, der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio, während der Tage in Aachen einen ganzen Schritt näher gekommen.

 

Die Zuschauer konnten die EM-Dressur-Wettbewerbe in Aachen mit einer gemeinsam vom Veranstalter und dem Softwarehersteller SAP entwickelten App ‚mitrichten’. Ihr Ergebnis fiel etwas anders aus als bei den Richtern: Gold erhielt von den Zuschauern Kristina Bröring-Sprehe mit 86,714 Prozent, Silber ging an Dujardin mit 83,015 Prozent und auf dem Bronzerang sahen die Aachen-Zuschauer Isabell Werth mit 82,183 Prozent.

 

Vielleicht brachte es niemand besser auf den Punkt als Isabell Werth: „Das war ein tolles Championat mit vielen Überraschungen!“

 

 

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Italiens Westernreiter holen Gold, Deutschland knapp dahinter, Bronze geht an die Niederlande

 

Der Mannschaftswettbewerb bei der FEI Europameisterschaft in Aachen wurde zu einem Duell zwischen den ewigen Konkurrenten Deutschland und Italien, und diesmal hatte die italienische Mannschaft bestehend aus Giovanni Masi de Vargas auf Dance Little Spook, Francesco Martinotti auf Rambo Bo Sun, Edoardo Bernardelli auf AT Andrewood und Pierluigi Fabbri auf Broadway Jaba) die Nase vorn. Mit 658 Punkten holten sie Gold. Deutschland (Grischa Ludwig, Volker Schmitt, Elias Ernst und Stephan Rohde) folgte mit nur zwei Punkten Abstand auf dem Silberrang. Bronze ging mit 644 Punkten an die Niederländische Mannschaft, bestehend aus Olivier Van Den Berg mit Footworks X Factor, Jurgen Pouls auf Hollywood Gunman, Rieky Young-van Osch auf Brady Chex und Anky Van Grunsven auf Whizashinigwalla BB.

 

Volker Schmitt legte mit Smokin Mifillena mit einer 217 eine starke Basis für die deutsche Mannschaft. Stephan Rohde und Smarty Diamond hatten Pech und mussten aufgrund eines Kratzers einen No Score hinnehmen. Damit hatte die deutsche Mannschaft kein Streichergebnis mehr, und es kam alles auf die beiden nachfolgenden Reiter an. Der Druck war enorm, doch Elias Ernst wusste dies als nächster Starter mit Bravour zu bewältigen. Er ritt USS N Dun It mit einem stilistisch wunderschönen Ritt auf eine 217,5. Das machte zusammen 434,5 Punkte, und nur noch ein Reiter... Die Italiener hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ihren dritten Starter hinter sich und lagen mit einer 651 auf Platz 1 (Pierluigi Fabbri hatte als erster Starter des Teamwettbewerbs eine 214,5 vorgelegt. Ihm folgte Edoardo Bernardelli mit seinem 7-jährigen Hengst At Andrewood, der eine 217 scorte und schließlich Francesco Martinotti auf den 8-jährigen Hengst Rambo Bo Sun im Besitz von Giulia Digiovanni mit einer 219,5).

 

Der erst 22-jährige Giovanni Masi de Vargas, der schon bei den Junioren und Jungen Reitern mehrfach FEI EM-Gold errang, war der letzte der Italienischen Mannschaft - und sehr stark beritten. Mit Dance Little Spook im Besitz von Quarter Dream hatte er einen mehrfachen Futurity Champion unter dem Sattel. Die Stute wusste er dann auch gekonnt zu showen: 221,5 war das Ergebnis. Wenn Deutschland noch Gold holen wollte, musste Grischa Ludwig also auf jeden Fall eine 224 reiten. Mit dem 8-jährigen Shine My Gun im Besitz von Stephanie Madaus ging der mehrfache Deutsche Meister und Mannschaftseuropameister auf volles Risiko. Das Resultat: Ein Traumritt unter dem Jubel von 2500 Zuschauern und zahlreichen Fans, doch eine kleine Unsicherheit in den rechten Zirkeln und ein kurzes Herausspringen aus einem Stop führten dann  doch 'nur' zu einer 221,5. Damit blieb es bei Mannschaftssilber für Deutschland und auf jeden Fall schon mal vier Reitern im Einzelfinale: Grischa Ludwig, Elias Ernst, Volker Schmitt und Oliver Stein, der als Einzelreiter mit Timbers Whizzer (Bes. Norbert Wilting) mit einem Klasseritt eine 217,5 scorte.

 

Bundestrainer Nico Hörmann zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: "Ich glaube, die Mannschaftsleistung war noch nie so hoch auf einer EM wie heute. Unsere Leute haben ihre Sache wirklich gut gemacht, vor allem, wenn man den enormen Druck bedenkt, den wir nach dem Ausfall von Stephan hatten. Elias Ernst hat einen Riesenschritt nach vorn gemacht, es war sein erster FEI Start. Und Grischas Ritt war hervorragend, und jetzt haben wir vier Leute im Einzelfinale." 

 

Groß war die Freude beim Siegerteam, das auch vier Reiter im Einzelfinale hat. „Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start gegangen und wussten nicht wirklich, wie es laufen wird“, so Chef d’Equipe Filippo Masi. „Wir wussten nur, dass Deutschland mit einem starken Team an den Start geht. Aber heute war einfach unser Tag!“

Genauso freuten sich Niederländer über die erste Medaille auf einer FEI Europameisterschaft. Olivier Van den Berg und Jurgen Pouls hatten mit feinen Runs jeweils eine 215 vorgelegt.  Anky Van Grunsven kam mit einer 207 aus der Arena, was schließlich das Streichergebnis bedeuten sollte. Rieky Young –Van Osch setzte als allerletzte Starterin des Wettkampfes noch mal alles auf eine Karte, doch am Ende reichte es ‚nur‘ zu einer 214.

 

Vierter in der Mannschaftswertung wurde das Team aus Großbritannien (635), ganz knapp gefolgt von Frankreich (634,5). Die Schweiz kam mit einer 631,5 auf Platz 6, Dänemark mit 625,5 Punkten auf Platz 7 vor Finnland mit 617 Punkten und Schweden mit 614.

Einen sicheren Platz im Einzelfinale errangen die beiden österreichischen Einzelreiter Tina Künstner-Mantl auf Nu Chexomatic und Klaus Lechner auf Cody Rooster Delmaso, die beide eine 215,5 erzielten, genauso wir Francesca Sternberg auf Ten Reasons.  

 

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Teamgold für niederländische Dressur-Equipe

 

Die ersten Medaillen bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 sind vergeben: Teamgold in der Dressur gab es im Lambertz-Preis, dem Mannschafts-Grand Prix, für das Quartett der Niederlande, Silber ging an die Briten und Bronze an das deutsche Team. Das Ergebnis war knapp: 235,629 Punkte war das Endergebnis der neuen Team-Europameister, 234,229 Punkte standen am Schluss auf dem Konto der Silbersieger. Das Bronzeteam hat 230,914 Punkte gesammelt.

 

„Wir sind sehr glücklich“, freute sich der niederländische Teamreiter mit dem besten Ergebnis, Edward Gal, und fügte mit einem Blick auf die anderen Medaillenträger schmunzelnd hinzu: „Eigentlich die Glücklichsten heute!“ Es war das erste EM-Teamgold für die Niederlande seit 2009, damals gehörte Gal noch mit Totilas zum Goldquartett. Seit 1965 werden Mannschafts-Europameisterschaften im Dressurreiten ausgetragen, für das Oranje-Team war der Sieg in Aachen der dritte EM-Goldtitel insgesamt. Zum Team der Sieger gehörten Edward Gal auf Glock’s Undercover, Hans Peter Minderhoud auf Glock’s Johnson, Diederik van Silfhout auf Arlando und Patrick van der Meer mit Uzzo. „Wir hatten hier vier Toppferde mit vier Topreitern am Start“, betonte der Equipechef der Niederländer Wim Ernes. „Eine Goldmedaille in Deutschland zu gewinnen – das ist sehr aufregend!“ Das beste Ergebnis lieferte für das Goldteam Gal mit 82,229 Prozent, es war das insgesamt zweitbeste Ergebnis des Lambertz-Preises.

 

„Wir sind auch sehr glücklich mit der Silbermedaille. Wir hatten ein starkes Team mit einer neuen Reiterin“, strahlte Carl Hester, Teammitglied der Briten, und zwinkerte aufmunternd in Richtung der neuen Europameister: „Und wir werden immer stärker – Holland! Die Zukunft wird spannend!“ Hester gehörte mit Nip Tuck zum Team, spielte mit dem neuen Teammitglied auf Fiona Bigwood an, die auf Atterupgaards Orthilia das zweitbeste Ergebnis geliefert hatte, und ist zugleich Trainer von der britischen Olympiasiegerin und Weltmeisterin Charlotte Dujardin. Zwar liegt Dujardin mit Valegro wie erwartet im Einzelranking des Lambertz-Preises vorne, aber nicht ganz mit dem erwarteten Ergebnis. „Es war absolut mein Fehler“, bekannte Dujardin nach ihrem Ritt. „Es war mein Fehler in der Zick-Zack-Traversale und den hatte ich auch noch im Kopf als ich zu den fliegenden Wechseln ritt.“ Daraus resultierte ein weiterer Fehler. 83,029 Prozentpunkte bedeutete zwar das beste Ergebnis des Grand Prix, sind aber trotzdem weit weg von dem, was das weltrekordhaltende Paar im Grand Prix mit 87,460 Prozent schon erreicht hat.

 

Mit Humor reagierte Deutschlands erfahrenste und erfolgreichste Dressurreiterin Isabell Werth auf die Bronzemedaille: „Wir haben unser Ziel erreicht. Wir hatten uns Bronze vorgenommen, weil Gold zu langweilig gewesen wäre, und weil wir gute Gastgeber und Pferdeleute sind und die beiden anderen Teams richtig glücklich machen wollten.“ Dann lachte Werth herzlich, doch ernster fügte die 14-fache Europameisterin hinzu: „Wir waren einfach nicht so gut, wie wir sein können und so haben die anderen zurecht gewonnen. Aber, Achtung, wir versuchen im nächsten Jahr wieder zu kommen.“ Mit 79,743 Prozent waren Kristina Bröring-Sprehe und Desperados das stärkste Paar des Bronzeteams, aber auch sie blieben mit diesem Ergebnis etwas hinter den Erwartungen. „Ich hatte gedacht, dass Desperados etwas mehr nach vorne ziehen würde. Ich musste etwas mehr treiben als erwartet, aber sonst ließ er sich super reiten. Am Samstag werden wir noch mal voll angreifen.“ Im MEGGLE-Preis, dem Grand Prix Spezial, am Samstag dürfen die 30 besten Paare der Mannschaftsaufgabe an den Start gehen und um Einzelmedaillen kämpfen.

Neben den drei Medaillenträgern freuten sich heute drei weitere Teams: Spanien, Schweden und Frankreich. Die drei Teams landeten auf den Plätzen vier, fünf und sechs und haben damit ihre Olympiaqualifikationen für das kommende Jahr in Rio de Janeiro erhalten. „Ich bin superfroh, dass wir das geschafft haben“, jubelte der Trainer der Franzosen, Jean Bemelmans, und fügte lachend hinzu. „Wir waren in den vergangenen Jahren weit davon weg, aber wir haben es tatsächlich geschafft. Jetzt wird mir nicht gekündigt und es dauert noch ein Jahr, bevor ich in Rente gehe.“

 

 

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 eröffnen

 

„Ich erkläre die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 für eröffnet.“ Diesen sehr besonderen Satz wird im Rahmen der Eröffnungsfeier am 11. August ein ganz besonderer Gast sprechen: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird die Reit-Europameisterschaften offiziell eröffnen. Die Eröffnungsfeier wird ab 20.15 Uhr live im WDR Fernsehen übertragen, noch gibt es auch einige Karten.

Mit der Feier am 11. August beginnen die FEI Europameisterschaften Aachen 2015. Die Wettkämpfe dauern bis zum 23. August. In den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Fahren, Voltigieren und Reining werden 13 Goldmedaillen vergeben. Mehr als 400 Sportler aus 30 Nationen werden auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers erwartet. Alleine ARD, ZDF und WDR übertragen 30 Stunden aus Aachen, ein Großteil wird live gesendet.

 

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Die besten Reiner Europas auf den Spuren von Gina Schumacher

 

Gina Schumacher wird als erste Reiterin die Reining-Wettbewerbe bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 eröffnen. Die Doppel-Europameisterin der Junioren wird vor Beginn der Mannschaftsentscheidung am Freitag, 14. August, als offizielle „Vorreiterin“ in die Arena einreiten. Sie wird die Manöver reiten, die anschließend von den EM-Startern gefordert sind. Ihr Ritt wird kommentiert und für die Zuschauer erklärt. Reining ist eine Westerndressur, bei der Pferd und Reiter eine Aufgabe („Pattern“) bewältigen müssen, die aus mehreren Einzelmanövern besteht.   

Bei den FEI Europameisterschaften der Junioren im schweizerischen Givrins gewann Gina Schumacher Anfang Juli Gold in der Einzel- und der Mannschaftswertung.

 

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Das Foto zeigt Gina Schumacher mit ihrem Pferd Captain Igloo. Foto: Aachen 2015/ art&light, Corrie Fuhr

 

Reit-EM Aachen 2015: Bundesministerin Ursula von der Leyen steigt in den Sattel

 

Die besten Reiter des Kontinents werden ab dem 11. August zu den FEI Reit-Europameisterschaften Aachen 2015 erwartet. Nun freuen sich die Organisatoren über eine weitere prominente Startzusage: Ursula von der Leyen, Bundesministerin der Verteidigung, wird bei der Eröffnungsfeier am 11. August in den Sattel steigen.

Die erfahrene Reiterin wird Teil der großen Quadrille der Landgestüte sein. 64 Hengste mit ihren Reiterinnen und Reitern aller Landgestüte werden am Dienstagabend der kommenden Woche für ein prächtiges Bild sorgen. „Bei der Eröffnungsfeier der Europameisterschaften in Aachen dabei zu sein, empfinde ich als sehr große Ehre“, so die Ministerin. „Ursula von der Leyen ist dem CHIO Aachen ja bereits seit langer Zeit verbunden, umso schöner, dass sie zur EM nicht nur als Besucherin, sondern sogar als aktive Reiterin kommt“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Für die Ministerin ist damit klar, was die kommenden Tage bringen: „Seit Montag habe ich Urlaub, ich werde in dieser Zeit in Celle sehr hart trainieren, um dann am 11. August auch mithalten zu können.“ Ursula von der Leyen wird die – maßgeschneiderte – Uniform des Celler Landgestüts tragen, „gerade für mich als Niedersächsin sind natürlich die Hengste vom Landgestüt Celle etwas ganz besonderes.“

Für die Eröffnungsfeier im Hauptstadion auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers gibt es noch einige Karten, sie können online unter www.aachen2015.de oder an der Hotline (0241-917-1111) bestellt werden. Wer kein Ticket mehr bekommt, kann das Spektakel im Fernsehen verfolgen, der WDR überträgt am 11. August ab 20.15 Uhr live.

 

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Reit-EM Aachen 2015: Das deutsche Dressur-Team steht fest - Dreikampf der alten Rivalen erwartet - Theodorescu: Dujardin ist Top-Favoritin

 

Punkt Mitternacht mussten die Dressur-Stars, die vom 12. bis zum 16. August bei der Reit-EM in Aachen um drei Goldmedaillen kämpfen, feststehen. Nach dem definitiven Nennungsschluss ist klar: Deutschland kommt mit einem bärenstarken Team, das Ziel ist Mannschaftsgold im Lambertz-Preis. Aber auch die Konkurrenz schickt die stärksten Reiter mit den besten Pferden.

 

Matthias Alexander Rath mit „Totilas“, Kristina Bröring-Sprehe mit „Desperados“, Jessica von Bredow-Werndl mit „Unee“ und Isabell Werth mit „Don Johnson“ schickt die deutsche Bundestrainerin Monica Theodorescu ins Viereck im Aachener Hauptstadion. Erstes Ziel ist der Sieg im Lambertz-Preis. „Wir rechnen uns gute Chancen aus“, sagt Monica Theodorescu. Allerdings sei ein Sieg alles andere als selbstverständlich, „es darf bei keinem unserer Paarungen etwas schiefgehen.“ Als härtesten Konkurrent erwartet sie Großbritannien.

„Wir wollen unseren Titel verteidigen. Aber wir wissen auch, dass Großbritannien sehr stark ist,  ebenfalls die Niederländer“, sagt auch Matthias Alexander Rath. Die großen alten Rivalen also.

Angeführt wird das britische Team von der Weltranglistenersten Charlotte Dujardin, die im Sattel von „Valegro“ alle Weltrekorde hält. An ihr führt auch bei den Einzelmedaillen (MEGGLE-Preis, Spécial, und Deutsche Bank Preis, Kür) kein Weg vorbei. „Sie ist die absolute Favoritin, keine Frage“, so die deutsche Bundestrainerin, „aber wir werden versuchen, ihr so nahe wie möglich zu kommen.“ In jüngerer Vergangenheit wurde Dujardin überhaupt nur einmal besiegt, nämlich beim CHIO Aachen 2014 von – Matthias Alexander Rath und „Totilas“.

Neben diesen beiden liegt auf jeden Fall die aktuelle Weltranglistendritte Kristina Bröring-Sprehe mit dem derzeit überragenden „Desperados“ auf Medaillenkurs. Ebenfalls Anwärter auf Gold, Silber und Bronze: Der niederländische Dressur-Superstar Edward Gal (Nummer 2 der Welt) mit „Undercover“ und Schwedens Tinne Vilhelmson (Nummer 5 Weltrangliste) mit „Don Auriello“, die noch im Mai den Deutsche Bank Preis beim CHIO Aachen gewann.

Das britische Team wird komplettiert von Carl Hester („Nip Tuck“), Fiona Bigwood („Orthilia“) und Michael George Eilberg („Marakov“). Für die Niederlande reisen gemeinsam mit Gal an: Hans Peter Minderhoud („Johnson), Diederik van Silfhout („Arlando“) und Patrick van der Meer mit „Uzzo“. Weitere starke Reiter, die ins EM-Viereck gehen werden sind Victoria Max-Theurer aus Österreich mit „Blind Date“, Morgan Barbancon aus Spanien („Painted Black“) oder auch Dänemarks Anna Kasprzak mit „Donnperignon“.

Die Dressurwettbewerbe werden bei den Europameisterschaften im 40.000 Zuschauer fassenden Hauptstadion ausgetragen. Los geht es am Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. August, mit dem Lambertz-Preis, der auch für die Einzelwertung zählt. Am Samstag, 15. August fällt die Entscheidung im MEGGLE-Preis, Grand Prix Spécial und am Sonntag, 16. August dann der Höhepunkt, der Deutsche Bank Preis, Grand Prix Kür. Noch gibt es für alle Tage Tickets.

 

Tickets für die Dressurwettbewerbe: www.aachen2015.de

Ticket-Hotline: (0241) 917 – 1111

 

Das Foto zeigt Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados beim CHIO Aachen 2014. Foto: Aachen 2015/ Arnd Bronkhorst

 

Redaktion: Bernhard Wamper / Alle Pressemitteilungen und offiziellen Fotos: ALRV / Aachen 2015

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